Am zweiten Tag wanderten wir entlang des ehemaligen Bahndamms bis Teichhaus. Von dort folgten wir der alten Torfstraße, vorbei am Torfhaus bis zur Fischerbaude. Dort saßen wir bei schönstem Wetter auf dem Freisitz und genossen unser Mittag in der Sonne. Zurück ging es via Teichhaus und Wanderergrenzübergang nach Moldau (Moldava). Moldau erwies sich als recht verlassener Ort, aber wir fanden einen Freisitz. Die Überraschung des Tages: das vorhandene Fassbier reichte nicht für alle! Der Verfasser dieser Zeilen musste also Flaschenbier trinken, aber auch das war tschechisch gut.
Der Weg auf die deutsche Seite folgte der guten Resi-Tradition querfeldein (Stichwort: Abkürzung).
Zurück im Hotel gab es eine individuelle Führung durch das Bahnhofsmuseum. Beeindruckend zum einen die gesammelten Stücke zur Geschichte des Bahnhofs und der Bahnlinie. Zum anderen beeindruckte der „Königliche Salon“. Fotos dazu gibt es auf der Website des Hotels.
Archiv des Autors: Peer-Oliver
Familienfahrt nach Neuhermsdorf
Die Familienfahrt 2011 führte uns vom 30.9. – 3.10. 2011 nach Neuhermsdorf im Osterzgebirge. Übernachtet wurde im SWF Sporthotel Neuhermsdorf direkt an der Grenze zu Tschechien. Das Hotel befindet sich im ehemaligen Bahnhofsgebäude von Hermsdorf Rehefeld.
Am ersten Tag ließen wir uns nach Rehefeld fahren. Dort besichtigten wir das Brauereimuseum, in dem es dann auch ein deftiges Mittagessen bei Kellerbier und Kerzenschein gab. Zu Fuß ging es dann zurück zum Hotel.
Wanderung am Störmthaler See
Wir trafen uns am Schloss Güldengossa, das Dank eines Edelmetallhändlers keine sichtbaren Narben der Vergangenheit mehr aufweist. Wir wanderten geradewegs vor zum Störmthaler See. Das Wetter konnte besser für so einen Ausflug kaum sein. Am Wasser entlang gingen wir bis zur Halbinsel „Silberwald“. Unterwegs holte uns auch Albrecht ein, der den Treffpunkt (geografisch oder zeitlich) verfehlt hatte. Leider fehlt er dadurch auf dem Gruppenbild. Danach gingen wir hoch zum Sportlerheim am (leider noch verfallenen) Schloss Störmthal.
Der Rückweg führte uns oberhalb des Sees den Radweg durch die Felder zurück nach Güldengossa, wo ja unsere Autos parkten. Der Blick zur beleuchteten künstlichen Insel Vineta sowie der rote Mond waren die Highlights des nächtlichen Rückwegs im Dunkeln.
Und zwei Jahre später das gleiche Schild – da hätten wir nasse Füße bekommen.
Himmelfahrtstag 2010 Sächsische Schweiz
Frühlingswanderung April 2004
Am 29. April 2004 trafen wir uns zu neunt 17 Uhr an der Endstelle der Straßenbahnlinie 3 in Taucha. Von dort ging es via Volksgut (Bio-Bier-Pause), Cradefeld zum Staditzwald. Über die Gleise der Bahn hinweg, ein Stück die Liemehnaer Straße entlang, gin es dann an der alten Lehmgrube vorbei querfeldein nach Dewitz. Am Ziel, das wir ca. 19 Uhr erreichten wartete schon Peter Posselt, der bereits das Lagerfeuer entfacht hatte. Wenig später kam auch noch Dieter Hoffmann, so dass wir weitgehend komplett waren. Gegen 22 Uhr machten wir uns wieder auf den Heimweg.
Himmelfahrt 2003 nach Pritzwald
Nach rascher Anreise (3h15min ab Leipzig) machten wir einen Stadtbummel durch Greifswald. Danach bezogen wir in Pritzwald Quartier und ließen den Tag bei Bier und Wurst am Lagerfeuer ausklingen.
Am Himmelfahrtstag wanderten wir nach Lubmin. In guter Tradition nahmen wir eine Abkürzung, die uns querfeldein die Gegend erkunden ließ. Reichlich Boxenstopps gab es natürlich auch. Und bis in die Nacht hinein saßen wir wieder am Lagerfeuer.
Am Freitag wanderten wir (natürlich unter Zuhilfenahme der Fähre) nach Peenemünde und besuchten das Kraftwerk mit Raketenmuseum. Bei Burghard kamen alte Heimatgefühle auf und er zeigte uns natürlich auch, wo er sein Büro im Kraftwerk gehabt hatte.
Auf dem Rückweg besichtigten wir noch ein im Hafen liegendes U-Boot. Am Abend gab es frisch geräucherten Fisch und natürlich reichlich Gerstensaft.
Da wir früher auch am Samstag noch genügend Kondition zum Wandern hatten, zog es uns in ehemalige KKW Greifswald. Dort konnten wir unter sachkundiger Führung Einblicke selbst in den (sonst) radioaktiven Bereich gewinnen, da der durch uns besuchte Block nie ans Netz gegangen war. Im Anschluss badeten wir am breitesten Strand der Ostsee. Die Bilder davon existieren, werden hier aber nicht ausgebreitet 😉
(15.05.2014)
Herbstfahrt nach Pobershau 2002
Es ist schon eine Weile her, dass wir in Poberhau waren. Vom 3. – 6. Oktober 2002 wanderten wir durch das herbstliche Erzgebirge. Abgestiegen waren wir im Sporthotel „Katzenstein“ in Pobershau. Dieses Hotel wurde übrigens mittlerweile abgerissen. Die Ausschreibung für den Abriss erfolgte 2010.
Jedenfalls war in diesem Hotel die Zeit stehen geblieben. Mir ist in Erinnerung, dass bei der Buchung am Ende ein Zimmer fehlte. Wie wer wo dann doch noch unter kam, ist mir mittlerweile entfallen. Wer also noch Geschichten beizutragen hat, der kann gern einen Kommentag anfügen.
Auf einigen Bildern sieht man deutlich die Spuren des Hochwassers vom August 2002.(14.05.2014)